English Pages  
 Home  Hai-Schutz  Hai-Infos  Stiftung  Projekte  Ausstellung *  Datenbank  Galerie  Shop  Links  Shark Info 
 Verbreitung   * Suche   Stammbaum   Ordnungen   Rote Liste   Bedrohte Arten  Sitemap  Sitemap 

 Atlantischer Ammenhai (Ginglymostoma cirratum)

  Index
> Bild
> Verbreitungskarte
> Systematik
> Namen
> Allgemeines Erscheinungsbild
> Färbung
> Verbreitung
> Biologie
> Ernährung
> Grösse
> Fortpflanzung
> Ähnliche Arten
> Gefährdungsgrad
> Begegnungen mit Menschen

 Bild

Atlantischer Ammenhai
© Hai-Stiftung/Shark Foundation
 Verbreitungskarte

Karte


 Systematik

Stamm: Wirbeltiere (Chordata)

Klasse: Knorpelfische (Chondrichthyes)
  Ordnung: Teppichhaie (Orectolobiformes)
    Familie: Ammenhaie (Ginglymostomatidae)
      Gattung: Ginglymostoma (Ginglymostoma)


 Namen

Wissensch.: Ginglymostoma cirratum
Deutsch: Atlantischer Ammenhai
Englisch: Nurse shark
Französisch: Requin nourrice
Spanisch: Gata nodriza


 Allgemeines Erscheinungsbild

Grosser, flacher Kopf mit Barbeln, kurze Schnauze mit endständigem Maul und sehr kleinen Augen. 2 grosse Rückenflossen, welche gegen den Schwanz verschoben sind. Sehr langer Schwanz, welcher etwa 1/4 der gesamten Körperlänge ausmachen kann.

 Färbung

Gelblich-braun.

 Verbreitung

Westlicher Atlantik: Rhode Island bis hinunter ins südliche Brasilien, einschliesslich Bemuda, Golf von Mexiko, Bahamas, Cuba und Karibik. Ostatlantik: Kapverdische Inseln bis in das tropische Westafrika (Senegal, Kamerun) und im Ostpazifik von Kalifornien bis Ecuador. Diese Art fehlt im Mittelmeer. Es gibt Nachweise, dass Ammenhaie auch schon an der westlichen Atlantikküste von Frankreich gesichtet wurden. Sehr häufig in den flachen Gewässern (1m Wassertiefe) der Karibik und den Florida Keys.

 Biologie

Diese Art liegt meist bewegungslos am Boden, wobei der Kopf oft unter einem Korallenstock oder in einer Höhle steckt. Oft liegen mehrer Tiere zusammen, oft auch übereinander. Nachtaktive Tiere. Sie bewegen sich meist direkt über dem Boden. Oft benutzen sie auch ihre Brustflossen, um sich über den Boden zu bewegen. Es wurde des öfteren beobachtet, dass sie am Boden liegen und sich auf ihre Brustflossen stellen. Eine Idee vermutet, dass sie dadurch eine "dunklen Unterschlupf" für Fische imitieren, welche diese dann aufsuchen und vom Ammenhai gefressen werden. Ammenhaie sind bekannt, dass sie dieselben Höhlen und Ueberhänge während längerer Dauer immer wieder aufsuchen. Diese Art ist sehr robust und leicht in Aquarien zu halten (bis zu 25 Jahren).

 Ernährung

Krebse, Schnecken, Muscheln, Seeigel, kleine Fische.

 Grösse

Normalerweise zwischen 230 und 300 cm, bis 150 kg (240 cm), max. 425 cm.

 Fortpflanzung

Lebendgebärend ohne Dottersack-Plazenta (ovovivipar). Maximale Wurfgrösse: 28 Jungtiere. Die Paarung dieser Art konnte ausserhalb von Aquarien sehr detailliert beschrieben werden und ist von sehr komplexer Natur. Geschlechstreife wird etwa mit einer Länge von etwa 230 cm erreicht.

 Ähnliche Arten

Keine im gleichen Verbreitungsgebiet.

 Gefährdungsgrad

Status in der IUCN Rote Liste:


Es wurde kein Eintrag in der Roten Liste gefunden.


 Begegnungen mit Menschen

Potentiell gefährlich, da sie sehr schlechte Augen haben und aus einem Abwehrverhalten heraus beissen.



 ^  Top |  Home  Hai-Schutz  Hai-Infos  Stiftung  Projekte  Ausstellung *  Datenbank  Galerie  Shop  Links  Shark Info 
© 1997 - 2017 Hai-Stiftung / Shark Foundation letzte Änderung 05.06.16 12:03 / Webmaster