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 Zitronenhai (Negaprion brevirostris)

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> Gefährdungsgrad
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 Bild

Zitronenhai
© Doug Perrine / SeaPics
 Verbreitungskarte

Karte


 Systematik

Stamm: Wirbeltiere (Chordata)

Klasse: Knorpelfische (Chondrichthyes)
  Ordnung: Grauhaie (Carcharhiniformes)
    Familie: Grauhaie (Carcharhinidae)
      Gattung: Negaprion (Negaprion)


 Namen

Wissensch.: Negaprion brevirostris
Deutsch: Zitronenhai
Englisch: Lemon shark
Französisch: Requin citron
Spanisch: Tiburón galano


 Allgemeines Erscheinungsbild

Gross, kräftig. Die 2. Rückenflosse hat beinahe dieselbe Grösse wie die 1. Rückenflosse. Ansatz der 1. Rückenflosse unmittelbar auf Höhe oder hinter dem freien Ende der Brustflossen. Grosse Augen mit einer Schnauze, welche kürzer als die Breite des Mauls ist.

 Färbung

Gelblich-braune Körperfärbung mit weissem Bauch.

 Verbreitung

Westlicher Atlantik von New Jersey bis südliches Brasilien, Golf von Mexiko, Bahamas und Karibik. Östlicher Atlantik: Senegal und Elfenbeinküste. Im östlichem Pazifik: Südliche Baja Californa bis Ecuador. Am häufigsten in der Region der Karibik. Bis in eine Tiefe von mindestens 90 m vorkommend.

 Biologie

Häufige Küstenform. Nachtaktiv. Kann bewegungslos am Boden liegen. Die Jungtiere bleiben mehrere Jahre in den "Nursery grounds", als Schutz vor grösseren Haien. Dabei sind sie in der Lage sowohl erhöhte wie auch verminderte Salinität zu ertragen. Diese Art ist auch in der Lage kurzfristig Süsswasser zu ertragen. Migrationen als auch Geschlechts- und Grössensegregation sind bekannt.

 Ernährung

Fische. In Juvenilstadien werden vorwiegend Fische der Mangrovenregion (Silberlinge, Schnapper) gefressen, dem bevorzugten Aufenthaltsort der jungen Haie. Mit zunehmender Grösse attackieren sie dann auch grössere Fische. Ca. 80% der Nahrung sind Knochenfische, der Rest Weichtiere. Ausgewachsene Zitronenhaie attackieren auch Stechrochen, Adlerrochen, kleine Haie und Seevögel.

 Grösse

Bis zu 300 cm, max. 320 cm.

 Fortpflanzung

Lebendgebärend mit Dottersack-Plazenta. Schwangerschaft dauert 12 Monate, wobei die Weibchen nur jedes 2. Jahr Nachkommen haben (Fortpflanzungspause). 8-12 Nachkommen. Geburtsgrösse: 60-70 cm. Jungtiere zeigen ein sehr langsames Wachstum und legen im ersten Jahr meist nur gerade 10-15 cm zu. Die Jungen werden in Ufernähe geboren. Geschlechtsreife wird etwa mit 12-15 Jahren erreicht.

 Ähnliche Arten

Aufgrund der Schnauze dem Bullenhai ähnlich, welche jedoch eine wesentlich kleinere 2. Rückenflosse besitzen. Aufgrund der Rückenflossen mit Sandtigerhai verwechselbar, diese Form besitzt jedoch nadelartige Zähne, welche immer sehr deutlich zu sehen sind (Sandtiger schwimmen mit halb offenem Maul).

 Gefährdungsgrad

Status in der IUCN Rote Liste(1994):

Haupt-Kriterium: > LR/nt (Geringeres Risiko / Potentiell Bedroht)
Unter-Kriterium:
Trend: Unbekannt


 Begegnungen mit Menschen

Potentiell gefährlich.



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