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 Der Lebensraum der Haie

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Shelf Regionen
© Hai-Stiftung
Abbildung: Die Shelf Regionen sind orange, die Kontinente sind schwarz dargestellt.

Die Ozeane enthalten über 1'350 Millionen Tonnen Wasser, das sind rund 96 % des gesamten Wasservorrats der Erde. Doch für das marine Leben sind die Ozeane nicht überall gleich attraktiv. Das grösste Nahrungsangebot und die besten Umweltbedingungen zählen. Diese attraktiven produktiven Regionen befinden sich zum Beispiel in den relativ flachen - nur etwa 200 m tiefen - Schichten oder Shelf Regionen über den Kontinentalsockeln. Dort tragen die Flüsse Nährstoffe für Kleinstlebewesen ins Wasser, die die Basis des Nahrungsnetzes darstellen. Die meisten der über 400 bekannten Haiarten leben in diesen biologisch hochproduktiven Kontinentalsockel-Bereichen.
Haie sind im Gleichgewicht mit den Beständen ihrer Beute und sorgen so für ein stabiles marines Ökosystem.
In den Meeren sind die Haie die verbreitetsten Jäger über 50 kg. Sie werden Top-Räuber genannt, da sie an der Spitze der Nahrungsketten stehen. Einige Haie sind sogenannte Super-Räuber, Räuber, die keine natürlichen Fressfeinde mehr haben. Ihre einzigen Feinde sind Parasiten und Krankheitserreger. Zu den Super-Räubern der Meere gehören die Weissen Haie, Tigerhaie, ozeanische Weissspitzen-Hochseehaie aber auch Meeressäugetiere wie die Schwertwale und Pottwale.
Die Rolle der Haie als Top-Räuber ist sehr wichtig. Sie regulieren direkt oder indirekt das natürliche Gleichgewicht der Bestände dieser Nahrungspyramiden. Dadurch, dass sie meistens ältere, schwächere oder kranke Beute jagen, erhalten sie auch die Gesundheit der Beutepopulationen. Die gesunden, starken Individuen haben so eine bessere Chance, sich fortzupflanzen und ihre Gene weiterzugeben.
Tiefseeformen

Die Lebewesen der Tiefsee haben die erstaunlichsten Formen entwickelt, um sich an die extremen Bedingungen ihrer lichtlosen, kalten Umwelt anzupassen. So sind auch die Tiefseehaie die Haie mit den eigenartigsten Formen.

Koboldhai
© SeaPics / Hai-Stiftung
Abbildung: Ein Koboldhai (Mitsukurina owstoni).


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© 1997 - 2017 Hai-Stiftung / Shark Foundation letzte Änderung 05.06.16 10:07 / Webmaster