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Die Stiftung unterstützt Projekte finanziell und beratend. Zur Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung verlangt sie jährlich Projekt-Berichte. Die Projekte der Hai-Stiftung werden bei Bedarf vom > Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung begutachtet, der aus hochkarätigen Hai-Forschern und Wissenschaftlern besteht.

Um die verschiedenen Projekte durchführen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Sie können direkt die verschiedenen Projekte unterstützen, indem Sie auf dem > Einzahlungsschein oder einer > Banküberweisung den entsprechenden Spendencode eintragen.


 Hai Kinderstuben Florida

Spendencode: Kinderstuben Florida

Das Projekt Hai-«Kinderstuben» in Rookery Bay/Ten Thousand Islands wird von Pat O'Donnell in Zusammenarbeit mit dem Mote Marine Lab (Professor Jose Castro) betreut. Seit Projektstart bis Ende 2008 wurden insgesamt 816 Junghaie gefangen und vermessen, 44 davon waren Wiederfänge und 40 wurden entweder tot geborgen oder starben kurz nach dem Fang.
Für einen grossen Teil der Projektarbeit wird die Hilfe von Freiwilligen aus der Region benötigt. Bis heute arbeiteten ca. 300 enthusiastische Freiwillige am Projekt und leisteten über 7'400 Stunden Arbeit. Die begeisterte Mitarbeit von Freiwilligen am Projekt hat grosse Vorteile. Zum einen kann die Arbeit von Pat alleine nicht geleistet werden, zum anderen werden die Freiwilligen zu Botschaftern für den Hai-Schutz.
Nach einem Hurrikan im August 2004 sank das Hausboot, von dem aus das Projekt durchgeführt wurde. Die Stiftung hat 2005 die Wiederherstellung des Hausbootes mit CHF 8'800 finanziert.


Schaufelnasen-Hammerhai
© Innerspace Visions / Hai-Stiftung
Abbildung: Ein Baby Schaufelnasen-Hammerhai (Sphyrna tiburo) wird markiert.

Die «Kinderstuben» der Haie befinden sich meistens in Flachwassergebieten, in denen die Baby-Haie vor grösseren Räubern geschützt aufwachsen können. Da Haie im Gegensatz zu Knochenfischen nur sehr wenig Nachwuchs haben, ist es äusserst wichtig, dass die wenigen Jungen die besten Chancen für den Start in ihr zukünftiges Haileben erhalten.

Doch viele Flachwasserregionen, vor allem die Mangrovengebiete in den wärmeren Gewässern, werden immer rarer. Sie werden für Landgewinnung, Fisch- und Crevettenfarmen gerodet. Die wenigen noch erhaltenen Mangrovengebiete werden durch Umweltverschmutzung und andere, meist vom Menschen ausgehenden, Faktoren bedroht.


Baby Zitronenhai
© J. Stafford-Deitsch / Hai-Stiftung
Abbildung: Baby Zitronenhai zwischen Mangroven.

Die Hai-Stiftung unterstützt das Langzeitprojekt in Floria (USA), das die biologischen Prozesse in einer Region mit vielen Hai-Kinderstuben untersucht. Die Untersuchungen in der «Tenthousand Islands Region» im Westen Floridas sollen unser Wissen über Hai-Kinderstuben, ohne dass wir sie nicht richtig schützen können, erweitern. Wissenschaftler und Regierungen sollen anhand der gewonnenen Informationen Schutzmassnahmen für die wenigen noch verbleibenden Hai-Kinderstuben erarbeiten können.


Präsentation der ersten Auswertungsdaten des Rookery Bay / Tenthousand Islands Hai-Kinderstuben Projektes von Pat O'Donnell: > Rookery Poster (PDF, 304 kb)

Projektleiter: Pat O'Donnell

Die Stiftung finanziert den gesamten Hai-Teil des Projekts seit 1999 mit insgesamt: ca. 16'800 CHF
 
 Engelhaie in Gran Canaria

Spendencode: Engelhaie in Gran Canaria

Engelhai <i>Squatina squatina</i>
© P. Osaer, K. Narvaez Romero / Hai-Stiftung
Engelhai Squatina squatina

Von den 21 bis heute bekannten Engelhaiarten stehen 14 auf der Roten Liste des IUCN (2006) der stark bedrohten Hai-Arten, so auch der Engelhai Squatina squatina. Squatina squatina ist in der Nordsee bereits ausgerottet und im Ost-Atlantik kritisch bedroht. Im südlichen Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln gibt es wohl noch vereinzelte kleine Populationen, die jedoch dringlichst geschützt werden müssen.

Über die Engelhai Populationen auf Gran Canaria ist fast nichts bekannt. Die letzten Verbreitungsgebiete in der Region sind schlecht dokumentiert, man weiss nichts über ihre Fortpflanzung, ihre Ernährung oder darüber, wieviele Tiere es überhaupt noch gibt. Ohne diese wichtigen Informationen ist ein Schutz der verbleibenden Engelhaie jedoch unmöglich.
Ziele des Projekts:
  1. Wissenschaftliche Schätzung über die Anzahl der Engelhaie um Gran Canaria. Gibt es saisonale Unterschiede in ihrem Auftreten?
  2. Erarbeitung eines Protokolls zur Photoidentifikation einzelner Individuen anhand typischer Muster.
  3. Ab welcher Grösse sind die Tiere geschlechtsreif und wie kann man aus grösserer Entfernung oder auf Photos Männchen von Weibchen unterscheiden.
  4. Untersuchung zur Anzahl der Nachkommen, Embryonalentwicklung und Dauer des Reproduktionszyklus.
  5. Untersuchung von Nahrungspräferenzen anhand von Mageninhaltsanalysen von toten Tieren.
Ein wichtiger Aspekt des Projektes ist, die Untersuchungen für die Engelhaie möglichst schonend durchzuführen. Für die Untersuchungen der Ernährung und Fortpflanzung werden tote Tiere von lokalen Fischern gekauft.


Erste Resultate: Engelhai-Sichtungen in Abhängigkeit zur Temperatur.
Erste Resultate: Engelhai-Sichtungen in Abhängigkeit zur Temperatur.

Ende 2008 wurden > 2 Poster mit ersten Resultaten produziert. 2009 sollen die Resultate in Fachzeitschriften publiziert werden.

Projektleiter: Philip Osaer, Krupskaya Narvaez Romero

Die Stiftung unterstützt das Projekt seit 2008.
Investitionen bis heute: CHF 10'300.

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