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Die Stiftung unterstützt Projekte finanziell und beratend. Zur Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung verlangt sie jährlich Projekt-Berichte. Die Projekte der Hai-Stiftung werden bei Bedarf vom > Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung begutachtet, der aus hochkarätigen Hai-Forschern und Wissenschaftlern besteht.

Um die verschiedenen Projekte durchführen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Sie können direkt die verschiedenen Projekte unterstützen, indem Sie auf dem > Einzahlungsschein oder einer > Banküberweisung den entsprechenden Spendencode eintragen.


 Analyse der Verbreitung von Riesenhaien

Spendencode: Riesenhaie

Riesenhaie (Cetorhinus maximus) können mehr als 10 m lang und über 5 Tonnen schwer werden. dennoch ernähren sich diese Haie ausschliesslich von Plankton.
Die freundlichen Giganten wandern im Frühling, der Planktonblüte folgend, in die Gewässen um England und Schottland. Riesenhaie sind stark bedroht und deshalb in diesen Gewässern und weltweit unter strengem Schutz.

Riesenhaie
© Colin Speedie / Hai-Stiftung
Abbildung: Riesenhaie (Cetorhinus maximus) ziehen häufig mit weit geöffnetem Maul durch's Wasser um das Plankton heraus zu filtrieren.

Das Projekt untersucht die Einflüsse von Fischernetzen, Verletzungen durch Boote - die häufig an der Wasseroberfläche schwimmenden Riesen sind in dieser Beziehung stark gefährdet - und anderen Störungen auf das Verhalten und die Fortpflanzung der Riesenhaie. Aus diesen Untersuchungen werden Empfehlungen für den Schutz der Riesenhaie in englischen Gewässern erarbeitet.

Der grösste Teil der Projektarbeit wird durch Freiwillige geleistet. Hierbei werden lokale Helfer bevorzugt um das Bewusstsein für den Hai-Schutz vor Ort zu fördern.

Die Untersuchungen werden in folgenden Gebieten durchgeführt:
  • Cornwall
  • Devon
  • Wales
  • Irische See
  • Clydes
  • Hebriden



Im Mai/Juni 2009 wird das Projektteam eine Expedition in entlegenere, bisher noch nicht systematisch untersuchte Regionen starten. Ziele sind der südliche Teil der äusseren Hebriden und Gebiete, die auf Grund historischer Berichte wichtige Riesenhai-Fangregionen waren. Es ist sehr wichtig herauszufinden, ob diese entlegenen Regionen von ähnlich grosser Bedeutung für den Schutz der Riesenhaie sind wie die bisher gefundenen. Dies kann nur durch eine systematische Untersuchung dieser Regionen bestimmt werden.

Die Hai-Stiftung unterstützt dieses Expedition mit CHF 5'000.
 
 Photo-Identifikation von Riesenhaien

 

Um das Verhalten einzelner Riesenhaie über die Jahre hinweg studieren zu können, müssen Individuen eindeutig identifiziert werden können.
Für eine solche Indentifikation kann an den Haien entweder eine Markierung angebracht oder eine Photo-Datenbank mit eindeutigen ässeren Merkmalen aufgebaut werden. Das Projektteam entschied sich für die Photo-Datenbank, da sie eine minimale Störung der Haie bedeutet.

Riesenhai Flosse     Riesenhai Flosse
© Colin Speedie / Hai-Stiftung
Abbildung: Eindeutige Identifikationsmerkmale an den Rückenflossen von Riesenhaien.

Der Aufbau der Photo-Datenbank ist in Arbeit. Ab 2004 stellt die Hai-Stiftung dem Projekt eine Canon Digitalkamera mit 11 Megapixeln Auflösung im Wert von CHF 14'000 zur Verfügung. Die Datenaufnahme findet in der Saison der Plankton-Blüte von Mai bis Oktober statt. 2004 sind Datenerhebungen zwischen Devon und Cornwall, Wales, Nordwest England, Nord Irland und West Schottland durchgeführt worden.
Colin Speedie benutzte als Forschungsschiff die «Forever Changes», ein 11.7 m Segelschiff. Ein Segelschiff stört im Vergleich zu einem Motorboot die Haie wesentlich weniger.
Lieder mussten die Untersuchungen mitten in der Saison 2008 abgebrochen werden, da das Untersuchungsschiff, die «Forever Changes», mit einem massiven Ruderschaden abgewrackt werden musste. 2009 werden die Untersuchungen mit einem neuen Schiff, der «Pelerin» (Franz. Riesenhai), weitergeführt.

Pelerin
© Colin Speedie / Hai-Stiftung
Abbildung: Das Forschungsschiff "Pelerin" vor Anker.

Projektleiter: Colin Speedie

Die Stiftung übernimmt seit 2002 die Unterhaltskosten für das Forschungsboot. Seit 2003 stellt die Stiftung dem Projekt zusätzlich einen Laptop zur Auswertung der Daten an Bord, seit 2004 eine 11 Megapixel Canon Digitalkamera zur Verfügung. Mit der hohen Auflösung dieser Kamera konnte die Photoidentifizierung der Riesenhaie, auch auf grosse Distanzen, stark verbessert werden. 2005 wurde dem Project ein CTD (Auswertungsgerät für die Erstellung eines Tiefenprofils mit verschiedenen chemischen Wasserparametern).

Investitionen bisher: CHF 43'000


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