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Die Stiftung unterstützt Projekte finanziell und beratend. Zur Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung verlangt sie jährlich Projekt-Berichte. Die Projekte der Hai-Stiftung werden bei Bedarf vom > Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung begutachtet, der aus hochkarätigen Hai-Forschern und Wissenschaftlern besteht.

Um die verschiedenen Projekte durchführen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Sie können direkt die verschiedenen Projekte unterstützen, indem Sie auf dem > Einzahlungsschein oder einer > Banküberweisung den entsprechenden Spendencode eintragen.


 Walhai Schutzgebiet vor Mosabik

Spendencode: Walhaie Mosambik

Walhai (<i>Rhincodon typus</i>)
© Simon J. Pierce / Hai-Stiftung
Walhai (Rhincodon typus)

Das Projekt wurde auf Grund einer Anfrage der Regierung von Mosambik entwickelt. Mosambik benötigt für die Etablierung eines marinen Schutzgebiets für Walhaie vor seiner Südküste eine wissenschaftlich fundierte Empfehlung über den Ort und die Grösse des Schutzgebietes.

Walhaie sind in der roten Liste des IUCN. Sie sind weltweit durch direkte Befischung, Beifang und andere, auf den Menschen zurückzuführende Gefahren wie Zusammenstösse mit Booten, stark gefährdet. Walhaie sind eine von 3 Haiarten in Appendix II der CITES Liste von stark gefährdeten Haiarten.

Walhaie ernähren sich von Plankton und versammeln sich regelmässig zu Zeiten der Planktonblüten in spezifischen Regionen. Da Walhaie weltweit verbreitet sind und eine natürlich bedingte geringe Populationsgrösse haben, sind diese periodischen Aggregationen ein wichtiger Aspekt ihrer Oekologie. Für den erfolgreichen Schutz müssen diese kritischen Lebensräume geschützt werden.

Tofo Beach an der Südküste Mosambiks.
© Google / Hai-Stiftung
Tofo Beach an der Südküste Mosambiks.

Die Küstenregion nahe Tofo Beach in Mosambik ist eine international wichtige Region, in der sich Walhaie während der Planktonblüte zusammenfinden. Über 20 % der weltweiten Walhai Populationen wurden bereits in der Region um Tofu Beach gesichtet (ECOCEAN Global Whale Shark Database, www.whaleshark.org).
Das Projekt wird anhand von Verbreitungsdaten die Grundlagen für die Festlegung des optimalen Ortes und die notwendige Ausdehnung des Walhai-Schutzgebietes liefern. Das Schutzgebiet wird jedoch auch der lokalen Bevölkerung Nutzen bringen, da Walhaie eine Attraktion sind und den Tourismus in der Region fördern.

Walhaie sollen mit akustischen Sendern ausgerüstet werden und ihre Bewegungen im Gebiet mit einer Batterie von strategisch positionierten Empfängern aufgezeichnet werden. Anhand dieser Daten werden genauer Ort und Ausdehnung der marinen Schutzzone festgelegt. Die zwei wichtigsten wissenschaftlichen Ziele des Projektes sind:
a) dDe Analyse der Bewegungsmuster individueller Haie
b) Die Identifikation der meistfrequentierten Küstenregionen

Bis anhin wurden die lokalen Bewegungsmuster von Walhaien nur wenig untersucht. Tofo Beach ist durch das regelmässige Auftreten von Walhaien ideal für eine derartige Untersuchung. Die im Projekt gewonnenen Daten werden einen signifikaten Beitrag dazu leisten, die riesigen, friedlichen und rätselfhaften Haie besser verstehen zu lernen. Erfolgreicher Schutz und nachhaltiges Management der Walhaie in Mosambik wird sich positiv auf die weltweiten Bestände dieser Art auswirken.

Projektleiter: Simon J. Pierce

Das Projekt startet im Juli 2009 und wird 2012 beendet sein. Die Stiftung finanziert das Projekt 2009/2010 mit CHF 25'000.

 
 Bullenhai Markierung Fidschi

Spendencode: Bullenhai Markierung

Das Bullenhai Markierungs Programm erforscht das Verhalten, die Ökologie und Aspekte der Populationsbiologie der Bullenhaie (Carcharhinus leucas) im Pazifik und Atlantik. Dabei werden direkte und indirekte Beobachtungs- sowie genetische Methoden angewendet. Die direkte Beobachtung der Bullenhaie in ihrem natürlichen Lebensraum ermöglicht es, mit anderen Methoden nicht zu beobachtende Verhaltensaspekte zu dokumentieren. Bullenhaie werden im Shark Reef Marine Reserve in Fidschi seit 2003 regelmässig von Tauchern beobachtet. Auf diese Weise können bspw. Daten zur lokalen Populationsgrösse gesammelt werden. Gleichzeitig werden regelmässig Gewebeproben für genetische Analysen genommen, welche im Zusammenhang mit der Erforschung der globalen genetischen Struktur des Bullenhais von Bedeutung sind.

Bullenhai
© Klaus Jost / Hai-Stiftung
Bullenhai (Carcharhinus leucas).

Klein- und grossräumige Bewegungsmuster von Bullenhaien in Fidschi und im Atlantik (Bahamas und Florida) werden mit Hilfe von Satelliten- und akustischer Telemetrie erforscht. Sogenannte Pop-up Satellitensender werden extern am Bullenhai angebracht und sammeln während einer vordefinierten Zeitspanne Druck-, Temperatur- und Lichtintensitätsdaten. Danach löst sicher der Sender automatisch vom Hai, steigt an die Wasseroberfläche, und sendet von dort die gespeicherten Daten via Satellit an den Forscher. Die so gesammelten Daten geben Informationen zu grossräumigen Bewegungen über Hunderte von Kilometern sowie zum Tauchverhalten des Tiers, und tragen so zur besseren Definition der ökologischen Nische des Bullenhais bei.

Vorbereitung der hoch komplexen Sender.  Tags
© Klaus Jost / Hai-Stiftung
Vorbereitung der hoch komplexen Sender.

Im Rahmen des Bull Shark Tagging Programme werden kleine akustische Sender in Fidschi und auf den Bahamas an Bullenhaie verfüttert, extern angebracht oder unter die Haut implantiert. Ein so markierter Hai wird anschliessend von Empfängern, die über verschiedene Riffe verteilt sind registriert, wenn er sich innerhalb der Reichweite (wenige bis mehrere Dutzend Meter, abhängig vom Standort und der Riffstruktur) eines Empfängers befindet. So können die kleinräumigen Bewegungsmuster der Bullenhaie, aber auch die An- resp. Abwesenheit von individuellen Haien innerhalb eines geschützten Gebietes erforscht werden. Akustische Sender, die an Haie verfüttert werden können zudem die Magentemperatur des Tiers messen und wichtige physiologische Daten liefern.

Projektleiter Jürg Brunnschweiler

Die Stiftung teilfinanziert das Projekt seit 2004 mit Sendern und Empfängern.
Investitionen bis heute: ca. CHF 41'200

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