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 Heringshai (Lamna nasus)

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 Bild

Heringshai
©
 Verbreitungskarte

Karte


 Systematik

Stamm: Wirbeltiere (Chordata)

Klasse: Knorpelfische (Chondrichthyes)
  Ordnung: Makrelenhaie (Lamniformes)
    Familie: Makrelenhaie (Lamnidae)
      Gattung: Lamna (Lamna)


 Namen

Wissensch.: Lamna nasus
Deutsch: Heringshai
Englisch: Porbeagle
Französisch: Requin-taupe commun
Spanisch: Marrajo sardinero


 Allgemeines Erscheinungsbild

Spindelförmiger, schwer gebauter Körper. 2. Rückenflosse sehr klein. Schwanzstiel mit je einem zweiten Kiel unter dem Ersten.

 Färbung

Körper blau-grau, Unterseite weiss. 1. Rückenflosse mit einem weissen freien Ende.

 Verbreitung

Vorwiegend in kalten Gewässer beider Hemisphären. Region von Neufundland und New Jersey bis in die Nord- und Ostsee, Mittelmeer und vor Marokko. Auf der Südseite in den Regionen West- und Südaustralien, Tasmanien, Neuseeland. Südliches Südamerika (Brasilien, Argentinien). Südafrika. Östlicher Südpazifik: Chile und subantarktische Regionen (bspw. Kerguelen Inseln)

 Biologie

Häufige Art im littoralen aber auch ozeanischen Bereich. Von der Oberfläche bis in mehr als 350 m. Bevorzugt Temperaturen unter 18°C und kommt entsprechend nicht in äquatorialen Regionen vor. Heringshaie waren sehr wichtig für die europäische Fischerei. Bedingt durch ihre Reproduktionsbiologie brachen ihre Bestände jedoch sehr schnell zusammen und haben sich nie mehr erholt. Leben sowohl solitär als auch in Schulen und findet sich zu Fressaggregationen ein.

 Ernährung

Fressen vorwiegend Schwarmfische (bspw. Makrelen, Heringe, Dorsche) der pelagischen Region, aber auch kleinere Haie (bspw. Dornhaie, Hundshaie).

 Grösse

Durchschnittlich 150-180 cm (135 kg), max. 365 cm (dann mehr als 230 kg).

 Fortpflanzung

Lebendgebärend ohne Dottersack-Plazenta (ovovivipar), Embryonen ernähren sich von Eiern (Oophagie), entsprechend meistens nur 4 Nachkommen. Die Dauer der Schwangerschaft ist unbekannt. Geburtsgrösse: 60-75 cm. Die Jungtiere zeigen ein schnelles Wachstum und werden im freien Wasser geboren. Geschlechtsreife wird vermutlich bei Weibchen bereits mit einer Grösse von 150 cm erreicht (nach etwa 5 Jahren). Heringshaie können mehr als 30 Jahre alt werden.

 Ähnliche Arten

Kurzflossen-Mako diese sind jedoch schlanker und besitzen keinen 2. Kiel auf dem Schwanzstiel.

 Gefährdungsgrad

Status in der IUCN Rote Liste(1994):

Haupt-Kriterium: > LR/nt (Geringeres Risiko / Potentiell Bedroht)
Unter-Kriterium:
Trend: Unbekannt


 Begegnungen mit Menschen

Muss als potentiell gefährlich angesehen werden (bedingt durch Grösse und Gebiss), eigentliche Angriffe sind jedoch nicht bekannt.



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