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 Riesenmaulhai (Megachasma pelagios)

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> Gefährdungsgrad
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 Bild

Riesenmaulhai
©
 Verbreitungskarte

Karte


 Systematik

Stamm: Wirbeltiere (Chordata)

Klasse: Knorpelfische (Chondrichthyes)
  Ordnung: Makrelenhaie (Lamniformes)
    Familie: Riesenmaulhaie (Megachasmidae)
      Gattung: Megachasma (Megachasma)


 Namen

Wissensch.: Megachasma pelagios
Deutsch: Riesenmaulhai
Englisch: Megamouth
Französisch: Requin grande gueule
Spanisch: Tiburón bocudo


 Allgemeines Erscheinungsbild

Grosser Kopf mit sehr kurzer, runder Schnauze und einem endständigen Maul (Maulöffnung ist an vorderster Stelle des Kopfs, die meisten anderen Haie besitzen ein unterständiges Maul). Kopflänge (inklusive Kiemen) etwa so lange wie der gesamte Körper (ohne Schwanz). Maul erstreckt sich bis hinter die Augen. Kleine Sauglöcher hinter den Augen. Relativ grosse Kiemenspalten. Erste Rückenflosse etwa doppelt so gross (lang und hoch) wie zweite. Beginn der ersten Rückenflosse über dem hinteren Ende der Brustflossen. Beginn der zweiten Rückenflosse über dem hinteren Bereich der Bauchflossenbasen. Relativ grosse Brustflossen. Analflosse kleiner als zweite Rückenflosse. Keine seitlichen Kiele auf dem Schwanzstiel. Weicher Körper.

 Färbung

Grau bis grau-schwärzlich. Weisse Oberlippe.

 Verbreitung

Verbreitung erst bruchstückhaft bekannt. Bis zum 30. Januar 2005 wurden 25 Individuen gefunden. Das 9. Exemplar war das erste, das im Atlantik auftauchte, alle anderen stammten aus dem pazifischen und indischen Raum. Da es sich beim Riesenhai um eine Tiefwasserform handelt, muss angenommen werden, dass es sich wahrscheinlich um eine kosmopolite Art handelt.

 Biologie

Nahezu unbekannt. Es scheint sich um eine planktonfressende Art zu handeln, welche im täglichen Rhythmus dem Krill (Thysanopoda pectinata) zu folgen scheint. Diese Krillart macht tägliche Wanderungen zwischen 300 und 1100 m am Tag und hält sich während der Nacht in einer Tiefe zwischen 150 und ca. 500 m auf. Verglichen zu den Riesenhaien , welche ebenfalls Planktonfresser darstellen, sind die Riesenmaulhaie in der Lage, Wasser aktiv einzusaugen, ähnlich den Walhaien .

 Ernährung

Frisst bevorzugt Krill (Thysanopoda pectinata) und allgemein Plankton. Ob der Riesenhai auch andere Nahrung zu sich nimmt (Fische), muss offengelassen werden, doch ist dies durchaus möglich.

 Grösse

Maximale Länge ist noch ungewiss, das bis anhin grösste Tier hatte eine Länge von 520 cm.

 Fortpflanzung

Unbekannt. Die Geschlechtsreife scheint erst mit einer Länge von etwa 400 cm erreicht zu werden.

 Ähnliche Arten

Keine Verwechslung möglich.

 Gefährdungsgrad

Status in der IUCN Rote Liste(1994):

Haupt-Kriterium: > DD (Fehlende Daten)
Unter-Kriterium:
Trend: Unbekannt


 Begegnungen mit Menschen

Harmlos.



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